Dieses Buch untersucht die Stellung des Romans im 17. Jahrhundert durch die Linse zweier Theoretiker: Christian Thomasius, der den Roman als moralische Lehrmittel sieht, und Gotthard Heidegger, der ihn als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen interpretiert; ein detaillierter Vergleich ihrer Argumente eröffnet neue Perspektiven auf die Entstehung des modernen Romans.